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Silvesterangst: Bald knallt es wieder

Obwohl der Jahreswechsel nocht nicht direkt vor der Tür steht, sollten Besitzer ängstlicher Hunde schon jetzt mit dem Training beginnen. - 

Foto: Javier brosch

Rund 38 Prozent der Hunde leiden unter Geräuschangst. Besonders der Jahreswechsel ist für diese Tiere eine Nacht des Schreckens. Nicht nur die pfeifenden Raketen und knallenden Böller, auch den Brandgeruch nehmen Hunde als Nasentiere mit einer großen Riechschleimhaut und ihren über 2 Millionen Riechzellen sehr genau wahr. Dämpfe können natürlich auch die Schleimhäute reizen und den Tieren somit Schmerzen bereiten.

Angstgestörte Hunde brauchen auf lange Sicht eine Verhaltenstherapie. Kurzfristig kann es helfen, Geräusche bestmöglich abzuschirmen und den Hund mit Musik, Futter und Spielen abzulenken. “Die Musik sollte allerdings nicht mit dem beängstigenden Tag verknüpft werden, sondern auch sonst mal gespielt werden”, erklärt Verhaltensexperte Pasquale Piturru beim virtuellen Klassenraum zum Thema Geräuschangst. Auch mit einem Kabel/Seil verbundene Ohrstöpsel und Kopfverbände, die über die Ohren gehen, sind einen Versuch wert. Am besten geht es ängstlichen Hunden natürlich an Orten, an denen Feuerwerk ganz untersagt ist. “Viele Leute nutzen den Abend für längere Autobahnstrecken”, erzählt Piturru.

Natürlich gibt es auch medikamentöse Möglichkeiten. Fragen Sie uns.

Quelle : Vetline.de